10. öffentliche Braunkohlwanderung des HSV

„Was ist eigentlich das Besondere an einer Braunkohlwanderung?“ Eine Antwort auf diese Frage suchte bei der 10. öffentlichen Auflage des Hessener SV eine Gruppe von insgesamt 39 Teilnehmern aus Hessen, Veltheim und Adersleben.

Dass man im Pulk, leider meist bei schlechtem Wetter, in ca. 2 bis 3 Stunden 8 bis 10 Kilometer zurücklegt, während der Tour trinkt und isst, um sich danach den Bauch mit Braunkohl, Bratkartoffeln und Bregenwurst vollzuschlagen, ist nur die halbe Wahrheit. In erster Linie geht es darum, dass man sich gern in geselliger Runde bewegt, währenddessen man den Aufenthalt in der Natur genießt und immer wieder Neues entdeckt.

Im sportlichen Alltag sind die sieben Abteilungen des Vereins eher unter sich. Aber bei einer gemeinsamen Aktion, wie dieser Braunkohlwanderung, findet man zueinander, kommt mit anderen ins Gespräch und stärkt die Zusammengehörigkeit. So geschehen in Hessen am 13. Januar 2024.

Einige der Teilnehmer stellten sich zum Gruppenfoto vor dem Vereinsheim für die Vereinschronik auf.

Drei Generationen wanderten vom Sportzentrum über den Wahrbergsweg in Richtung Großer Fallstein durch die Landschaft. Das Wetter an diesem Tag meinte es insofern gut, dass es ausnahmsweise nicht regnete. Alle Teilnehmer waren gut gelaunt und trotzten dem böigen Wind und der gefühlt kalten Außentemperatur.

Höhepunkt während der Wanderung war wie immer der Aufenthalt an der Zwischenstation auf halber Strecke. Die Einrichtung des Verpflegungsstützpunktes wurde einmal mehr von Karina und Werner Nahs organisiert und bestens vorbereitet. Wer wollte, konnte sich an die reichlich gedeckten Tische setzen und sich leckere Schmalz- und Käsebrote sowie allerlei Süßigkeiten schmecken lassen.

Zum Aufwärmen wurden Glühwein, Kaffee und Tee angeboten. Bier und kleine Schnäpse fehlten ebenso wenig wie alkoholfreie Kaltgetränke.

Die Zeit an der Zwischenstation wurde nicht nur zum Essen und Trinken genutzt. Vielmehr erinnerte man sich an die vergangenen Veranstaltungen, mit welchen Wetterkapriolen man zu kämpfen hatte und wie spaßig und unterhaltsam es doch zuging. Dabei wurde festgestellt, dass die Beteiligung an den bisherigen Braunkohlwanderungen noch nie so hoch war wie in diesem Jahr.

Gut gestärkt nahm der Trupp den Rückweg in Angriff. Aus dem Großen Fallstein hinaus ging es über den Holzweg zurück zum Sportzentrum. Dort warteten schon weitere Freunde des gemütlichen Beisammenseins, die aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Wanderung teilnehmen konnten, aber gern zum gemeinsamen Essen kamen.

Letztendlich saßen 50 Teilnehmer an einer langen hübsch dekorierten Tafel und bedienten sich am vom „Landgasthaus Dorfkrug Deersheim“ vorbereiteten Buffet mit Braunkohl, geräucherter Bregenwurst, Kassler, Schweinebäckchen sowie Salz- und Bratkartoffeln. Von Cordula Goy und Anneliese Bindseil wurden zum Nachtisch Schokoladenpudding und Götterspeise mit Vanillesauce zubereitet und der zur Kaffeezeit angebotene Kuchen gebacken.

Bis in die frühen Abendstunden saß man in geselliger Runde beisammen, plauderte und genoss die gemeinsame Zeit.

In Vorbereitung befindet sich derzeit auch schon die 10. öffentliche Karfreitagswanderung am 29. März zum Osterwiecker Bismarckturm. Abmarsch ist um 9.30 Uhr vom Parkplatz vor der alten Schule in der Fallsteinstraße. Langjährige und erfahrene Teilnehmer wissen, dass ein gut gefüllter Rucksack und festes Schuhwerk ratsam sind. Unter freiem Himmel wird mit den mitgeführten Picknick-Leckereien ein heiteres Mahl veranstaltet. Gäste sind auf dieser insgesamt 16 Kilometer langen Wanderung wie immer herzlich willkommen.

Abteilung Wandern – Saisonabschluss 2023

Für die Wanderfreunde des Hessener Sportverein ist ein Ausflug zum Jahresausklang nicht mehr wegzudenken. Darum wurden zum Saisonabschluss 2023 zwischen Weihnachten und Neujahr ein letztes Mal die Wanderschuhe geschnürt und die Rucksäcke bestückt.

Wie so oft war die Wandergruppe mit Beteiligten aus Hessen, Veltheim und Adersleben auf den Spuren der Harzer Wandernadel unterwegs. Diesmal mit dem Ziel im Wandergebiet Goslar die Stempelstellen Nr. 114, 91 und 108 zu erwandern. Erster Etappenabschnitt war der Aussichtspunkt „Ramseck“ mit der Stempelstelle Nr. 114 auf dem 635 m hohen Rammelsberg. Diesen erreichten die 13 Teilnehmer ausgehend vom Parkplatz der Berggaststätte „Maltermeister Turm“ über den alten Windeweg. Die am Ramseck vorhandene Schutzhütte bot eine gute Gelegenheit, eine kurze Verschnaufpause einzulegen. Die Wanderleiterin Karen Lange überraschte die Gruppe mit Glühwein, der von allen dankbar entgegengenommen wurde.

Das Wetter meinte es an diesem Tag gut und ermöglichte einen fantastischen Blick auf Goslar, das Harzvorland und auf das Besucherbergwerk Rammelsberg. Der wetterbedingte Zustand des Wegenetzes ließ es leider nicht zu, dem Windeweg weiter bis zur Waldschrathütte zu folgen, um von dort aus zur Berggaststätte zurück zu kehren. Der Sicherheit wegen ging es auf dem gleichen Wege zurück.

Noch bevor die Ausflügler das zum Weltkulturerbe gehörende Erzbergwerk Rammelsberg besuchten, stand ein gemeinsames Mittagessen im „Maltermeister Turm“ auf dem Programm.

In gemütlicher Atmosphäre ließ man sich im Kaminzimmer vom außergewöhnlich freundlichen Personal mit leckeren Speisen und Getränken verwöhnen. Das obligatorische Gruppenfoto wurde vor dem erstmals im Jahr 1548 erwähnten Maltermeister Turm aufgenommen.

Mit dabei vorn v. l.: Norbert Schober, Kerstin Schober, Karsten Springer, Karen Lange, Carmen Wascher, Mario Wascher, Ina Spörer, Renate Balzer sowie hinten v. l.: Thomas Burkert, Marion Spörer, Christiane Krolikowski und Uschi Letsch

Froh, zufrieden und gut gestärkt wurde danach der Weg zum Museum und Besucherbergwerk in Angriff genommen. Am Haupteingang zum Bergwerksmuseum ergänzten die Wanderer ihre Hefte mit dem Stempel Nr. 91. Lehrreiche Informationen im Eingangsbereich haben das Interesse auf einen späteren und ausführlicheren Besuch des Bergwerkes geweckt.

Den letzten Anlaufpunkt bildete der Sudmerberg mit seiner ca. 14 m hohen Warte und einer mehr als 30 m hohen Antennenanlage, die weithin sichtbar ist. Der denkmalgeschützte Aussichtsturm ist ebenfalls in das System der „Harzer Wandernadel“ eingebunden. Auf dem Weg zum Harzer Wanderkaiser wurden die Wanderhefte um den letzten Tagesstempel Nr. 108 ergänzt.

Vor einigen Jahren wurde die Treppe des Wartturmes saniert und die Warte für die Öffentlichkeit frei gegeben. Die Truppe hatte Glück. Die Warte war für einen Aufstieg geöffnet. Insgesamt 67 Stufen führen hinauf auf die Plattform.

Die Anstrengung des Aufstieges wurde bei guter Sicht mit einem schönen Ausblick auf Goslar, den Brocken, das Harzvorland bis hin zu den Halberstädter Türmen des Domes, der Martinikirche und der Liebfrauenkirche belohnt.

Nur wenige Tage liegen zwischen dem Saisonabschluss 2023 und der Saisoneröffnung 2024. Bereits am 13. Januar wird mit der 10. öffentlichen Braunkohlwanderung des Hessener Sportverein die Wandersaison 2024 eröffnet. Die zweite Jahresveranstaltung findet traditionell am Karfreitag mit der Wanderung zum Osterwiecker Bismarckturm statt.

Nähere Informationen können Interessierte zum gegebenen Zeitpunkt wie immer auf der Internetseite unter www.hessener-sv.de oder auf der Facebook-Seite des Vereins abrufen. Alle angekündigten Veranstaltungen werden grundsätzlich öffentlich durchgeführt. Gäste aus nah und fern sind somit auf das herzlichste willkommen.    

#SO GEHT KLIMASCHUTZ

Es ist geschafft – LED – Licht an!

Eine in die Jahre gekommene Flutlichtanlage ist störanfällig, verursacht einen hohen Instandhaltungsaufwand und enorme Stromkosten. Zeit für den Hessener SV an dieser Stelle mit einer Umrüstung der Flutlichtanlage auf eine energiesparende LED-Beleuchtung eine vereinsbezogene Energiewende einzuleiten.

In nur drei Tagen – vom 08.11.23 bis zum 10.11.23 – wurden die alten Leuchten und Vorschaltgeräte der Flutlichtanlage demontiert und hochwertige LED-Beleuchtungselemente installiert. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Effizient und umweltfreundlich punkten sie mit niedrigerem Energieverbrauch, Verringerung der CO2-Emission, geringerer Lichtemission, deutlich besserer Ausleuchtung durch individuelle Lichtplanung und längerer Lebenszeit. Damit wird umweltbewusstes, nachhaltiges und klimaschonendes Handeln umgesetzt.

Dieses Handeln wurde bauseitig ausgeführt von der Holsteiner Kabel- und Leitungsbau Willi Pohl GmbH & Co. KG und wird finanziell gefördert von der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt – Fördersumme 14.000,00 EUR, von der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) – Fördersumme 12.250,00 EUR und vom Landkreis Harz Sportförderung – Fördersumme 1.750,00 EUR. Zur Deckung der Gesamtkosten bringt der Verein Eigenmittel in Höhe von 8.000,00 EUR auf.

Vorhabenbezeichnung:

„KSI: Beleuchtungssanierung der Flutlichtanlage des Hessener Sportverein 1928 e.V. in Osterwieck

Förderkennzeichen:  67K20870 

www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie

„Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemmissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“ 

Weitere Förderung durch

Vielen Dank für die Unterstützung.

65. Wanderung des Hessener

Radwanderung auf den Spuren der Telegraphie

Die Abteilung Wandern des Hessener SV lud kürzlich zur 65. öffentlichen Wanderung ein. Für die ausgebildete Wanderleiterin Karen Lange war dies Anlass genug, eine Tour der besonderen Art anzubieten.

Fünf Wanderfreunde waren diesmal nicht auf Schusters Rappen und ohne ihre Wanderhefte für die Harzer Wandernadel unterwegs. Mit dem Rad erkundeten sie einen Streckenabschnitt des Telegraphenradweges Berlin – Koblenz.

Unterwegs waren (von links) Karsten Springer, Simone Ahrens, Karen Lange, Thomas Burkert und Christiane Krolikowski

Der vollständige Radweg führt durch insgesamt 6 Bundesländer, verfügt über 62 Stationen, erstreckt sich auf eine Länge von 588 Kilometer und verbindet weiträumige Naturgebiete, idyllische Ortschaften und betriebsame Städte. Die Telegraphenlinie war zwischen 1832 und 1849 ein schnelles und sicheres Mittel, verschlüsselte Nachrichten durch optische Signale an einem 6,30 Meter hohen Masten zu übermitteln. Ausschlaggebend für die Wahl der Stationsstandorte waren die Sichtverhältnisse, da die Telegraphenstationen nur am Tag und bei guter Sicht Nachrichten weitergeben konnten. Daher wurden diese Anlagen auf natürlichen Hügeln oder vorhandenen Bauwerken errichtet. Um 30 Wörter von Berlin nach Koblenz weiterzuleiten, benötigte man seinerzeit ca. 90 Minuten.

Insgesamt 11 dieser Stationen – Nr. 10 bis Nr. 20 – sind in Sachsen-Anhalt beheimatet. Die Station Nr. 10 befand sich auf dem Weinberg bei Dretzel und die Station Nr. 20 am Nordhang des Großen Fallstein nahe Veltheim. Über die Station Veltheim Telegraphenbreite informiert eine Stationstafel an der Veltheimer St. Johanniskirche. Dieser Standort war Ausgangspunkt der Radwanderung und führte zunächst über gut ausgebaute Wirtschaftswege nach Hessen und Rohrsheim. Ab Rohrsheim fuhr die Gruppe über einen Obstlehrpfad bis hin zur Ortschaft Westerburg und wiederum über gut befahrbare Wirtschaftswege bis nach Dedeleben, um das Heimatmuseum Dedeleben und den gleichnamigen Verein unter der Leitung des Vorsitzenden Uwe Krebs zu besuchen.

Das Heimatmuseum informiert in einer sehenswerten Dauerausstellung im Allgemeinen über die Geschichte der Optischen Telegraphie und im Besonderen über die Station Nr.19 Pabstorf Sommeringberg.

Der Vorsitzende Uwe Krebs, gleichzeitig Ortschronist, führte die Besucher durch die Räumlichkeiten des Heimatmuseums und gab interessantes Wissen an sie weiter. Neben der Dauerausstellung zur Telegraphie beherbergt das Museum auch Ausstellungsbereiche über das allgemeine Leben in der ehemaligen DDR, über die Geschichte des Ortes und der Kirche sowie Generationsübergreifendes zu Kindergarten und Schule. Unzählige alte Fotos, Schriftstücke und Urkunden gibt es zu betrachten. Eine Besucherin war sehr erstaunt und erfreut, als sie auf einem ihr bisher unbekannten Einschulungsfoto von 1934 ihre Mutter wieder erkannte.

Nach der einstündigen Führung durch das Museum nahmen die Wanderfreunde aus Hessen, Veltheim und Adersleben die Einladung zu einer Tasse Tee dankbar an. Hier bot sich noch einmal die Gelegenheit, mit Herrn Krebs ins Gespräch zu kommen.

Vor dem Gebäude des Heimatmuseums wurde das obligatorische Gruppenfoto aufgenommen. Erst dann traten die Radfahrer in umgekehrter Richtung den Rückweg an.

Ein Ausflug der Sportfreunde des Hessener SV endet selten ohne eine Einkehr. Auf der Westerburg ließen sich daher die Radfahrfreunde Leckeres aus Topf und Pfanne schmecken. Beim gemütlichen Zusammensein tauschte man sich über die Eindrücke des Tages aus. Dass sich die abschnittsweise Erkundung des Telegraphenweges mit einem Besuch des Heimatmuseums Dedeleben lohnt, darüber waren sich alle einig. Man war auch einer Meinung darüber, noch eine Herbstwanderung durchzuführen, bevor die Wandersaison 2023 mit dem traditionellen Wandertag „Zwischen den Jahren“ ihren Ausklang findet. Wie alle anderen Wanderungen, werden auch diese öffentlich sein. Näheres dazu erfahren Interessierte wie immer unter www.hessener-sv.de oder auf der facebook-Seite des Hessener SV.

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50. Woche des Sports

Die Abteilung Tennis eröffnet den Reigen der sportlichen Aktivitäten unserer 50. Woche des Sports.

Du bist vom Tennissport begeistert, hast aber noch nie einen Schläger in der Hand gehabt – dann bist du bei uns genau richtig, wir warten auf dich.

Du bist ein Anfänger mit einiger Spielerfahrung – dann bist du bei uns genau richtig, wir warten auf dich.

Du gehörst zu den fortgeschrittenen Tennisspielern – dann bist du bei uns genau richtig, wir warten auf dich.

Du möchtest erst einmal einfach nur als Zuschauer dabei sein – dann bist du bei uns genau richtig, wir warten auch auf dich.

Seid mit dabei, wenn es im Doppel um die Plätze 1, 2 und 3 geht und meldet euch an.

Beginn 16.00 Uhr im Sportzentrum Hessen. Wir freuen uns auf euch. Für euer leibliches Wohl ist bestens gesorgt.

Auf historischen Spuren

Eine Wanderung der etwas anderen Art unternahm kürzlich eine kleine Wandergruppe des Hessener SV. Diesmal nicht auf den Spuren der Harzer Wandernadel unterwegs, erkundeten die sechs Teilnehmer den Nachbarort Deersheim. Die insgesamt 17 geschichtlich hochinteressanten Gebäude und Hofanlagen sowie das Wanderwegenetz um Deersheim mit einer Vielzahl weiterer Besonderheiten weckten die Neugier der Ausflügler. Nach der Einnahme eines gemeinsamen Mittagessens im Dorfkrug war die Familiengruft der Familie Hochgreve – etwas außerhalb der Ortschaft – Ausgangspunkt der 10 Kilometer langen Wanderung. Im Ort selbst gab es weiterhin viel Wissenswertes zu erfahren. Karen Lange, Wanderleiterin des Hessener SV, war bestens vorbereitet. Sie führte die Gruppe von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und gab kurze Erläuterungen dazu. Die an den Gebäuden angebrachten Tafeln, gaben zusätzlich aufschlussreiche Informationen zur Geschichte des jeweiligen Objektes. Mehrfach war es u. a. die Familie von Gustedt, über die als Erbauer oder Erwerber auf den Tafeln nachzulesen war. Über den Drohneweg ging es nach dem Dorfrundgang hinaus auf die verzweigte Wanderstrecke. An der „Gesundheitsquelle“ wurde eine kurze Rast eingelegt und das obligatorische Foto für die Wanderchronik geschossen. Auch als „Baronsquelle“ bezeichnet, wurde sie in früheren Zeiten von Wanderern und Bauern als Frischwasserquelle genutzt.

Auf dem Foto: v. l. Waltraut Weidemeyer, Ursula Letsch, Wanderleiterin Karen Lange, Norbert Schober und Carmen Wascher

Der sogenannte „Goldknüel“ war das nächste Ziel auf der Wegstrecke. Dahinter verbirgt sich ein Hügel, der ein bronzezeitliches Grab vor etwa 1800 – 1700 Jahre vor unserer Zeit beherbergt haben soll. Skelettfunde weisen darauf hin, dass der Hügel auch als Richtstätte genutzt wurde. Außerdem kreuzten sich an diesem Punkt zwei wichtige Heerstraßen und zwar Braunschweig – Blankenburg und Halberstadt – Goslar.

Auch hier legte die Gruppe eine kurze Verschnaufpause ein und genoss bei wolkenlosem Himmel einen wunderbaren Blick über weite Gerstenfelder bis zum Windpark „Druiberg“ zwischen Rohrsheim und Dardesheim. Bereits zwei Drittel der Wegstrecke waren an dieser Stelle zurückgelegt. Die Vorfreude auf das nahe „Cafe im Grünen“ war groß, jedoch ein Stopp hier leider nicht möglich. Diese idyllische Einkehrmöglichkeit hat derzeit nur sonntags geöffnet. Die Durchwanderung der Parkallee, einst die längste Schwarzerlenallee Deutschlands mit 1,3 km war das letzte Highlight des Ausfluges. Besonders beeindruckend fanden die Sportfreunde aus Hessen und Veltheim das am Wegrand stehende Insektenhotel und das Baumtelefon.

Unverhofft kamen die Unternehmungslustigen am Ende der Wanderung doch noch zu ihrem wohlverdienten Kaffee und Kuchen, als sie das Sportfest des TSV 1912 Deersheim besuchten.

Tagesordnung zur Mitgliederversammlung am 31. März 2023

1. Begrüßung und Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Gedenkminute für verstorbene Mitglieder

3. Bekanntgabe der Tagesordnung und Beschluss

4. Geschäftsbericht des Vorstandes

5. Berichterstattung der Abteilungsleiter

6. Bericht des Hauptkassierers

7. Bericht der Kassenprüfer

8. Diskussion

9. Beschlussfassungen

a) Genehmigung des Jahreskassenberichtes für 2022

b) Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2022

10. Neuwahl des Vorstandes

11. Schlusswort

Stern der Weihnacht

Leuchtend hell am Himmelszelt,

strahlt ein Stern auf unsere Welt.

Sein Glänzen durchbricht die Schwärze der Nacht,

hält über die Menschheit in der Dunkelheit wacht.

Die Finsternis erfüllt er mit seinem Licht,

gibt Hoffnung für Alle und Zuversicht.

Der Stern der Weihnacht ist´s, der unsere Herzen berührt,

der uns zur Freude, Harmonie und Besinnlichkeit führt.

Simone Ahrens, Veltheim am Fallstein

Liebe Vereinsmitglieder, wir wünschen euch und euren Familien eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten, genügend Zeit für die Dinge, die euch Spaß und Freude bereiten und die nötige Zuversicht für ein neues Jahr mit vielen glücklichen Momenten.

Wir bedanken uns bei euch für euer Engagement, für euren sportlichen Ehrgeiz, eure Treue zum Verein und rechnen auch im nächsten Jahr ganz fest mit euch.

Vorweihnachtliche Grüße

Euer Hessener Sportverein 1928 e.V.