In kleinen Schritten hinein in den Freizeitbreitensport

Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde,

nachfolgend informieren wir euch über die aktuelle Situation zum Sporttreiben in der Corona-Pandemie:

Sporttreiben mit eingebauter „Notbremse“

Trotz aller Bemühungen seitens des DOSB und der Landessportbünde, die vehement Ausnahmeregelungen für den Kinder- und Jugendsport gefordert haben, wurde die Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes in Bundestag und Bundesrat beschlossen. Mit der neu eingeführte „Notbremse“ gelten ab sofort folgende Regelungen für den Sport und das Sportreiben in Sachsen-Anhalt.

Sporttreiben bei Inzidenzwerten über 100:

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so gelten dort ab dem übernächsten Tag folgenden Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes:

„Die Ausübung von Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ausgeübt werden sowie bei Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs der Berufssportler und der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, wenn

a) die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist,

b) nur Personen Zutritt zur Sportstätte erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind, und

c) angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden,

… für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern; Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Corona-virus SARS-CoV-2 vorlegen.“

Wird der Inzidenzwerte von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten, tritt die Notbremse für den Landkreis oder die kreisfreie Stadt außer Kraft und es gelten die Regelungen der Landesverordnung.

Sporttreiben bei Inzidenzwerten unter 100:

Wird der Inzidenzwert von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten, gelten folgende Regelungen der aktuell gültigen Landesverordnung:

Sportvereine können Training im Freien in kontaktfreien Sportarten anbieten. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist das in Gruppen von max. 20 Personen (inklusive Betreuer) und für Erwachsene in Kleingruppen bis höchstens fünf Personen möglich. Für den Sportbetrieb gilt weiterhin:

1. Die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sicherzustellen, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht;

2. Hygieneanforderungen, insbesondere die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten und

3. Zuschauer sind nicht zugelassen!

Auch sind kontaktfreier Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Die Nutzung der Sportanlagen erfordert immer die Freigabe durch den Betreiber. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbelegung der Sportsstätte festzulegen.

Grüße zum Osterfest

Raus ins Freie

Ein Spaziergang an der frischen Luft,
erfreut uns mit so manch´ betörenden Duft.
Sonnenstrahlen kitzeln unsere Haut – das ist fabelhaft,
wir fassen neuen Mut und tanken Kraft.

Licht und Wärme lassen unsere Herzen höher schlagen,
wir brechen auf, um Neues zu wagen.
Zu mehr Lebensfreude wir gelangen,
hat uns das Freie erst einmal eingefangen.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein gesundes und frohes Osterfest. Bleibt gesund. Wir freuen uns auf ein hoffentlich baldiges wieder Miteinander.

Frühlingshafte Ostergrüße vom Vorstand des Hessener Sportverein 1928 e.V..





Gedanken und Wünsche zum Weihnachtsfest

Gedanken und Wünsche (2020)

Kerzenschein und Tannenduft, der Geist der Weihnacht liegt in der Luft. Liebliche Klänge ertönen sanft und leise, Gedanken und Wünsche gehen auf eine große Reise.

Stimmungsvoller Lichterglanz – wohin man sieht, in´s traute Heim es uns in dieser Zeit zieht. Hoffnungsvoll und besonnen den Advent verbringen, mit dem Wunsch, jedwedes Wohlergehen möge gelingen.

Ein besinnliches Fest der Liebe soll es werden, beschaulich hier und dort, und überall auf Erden. Friedvolle Eintracht in der Familie – darin liegt der Sinn. Gemeinsame Zeit geben und nehmen führt uns zu ihren Herzen hin.

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Simone Ahrens, Veltheim am Fallstein

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In diesem Sinne wünschen wir euch und euren Familien eine schöne Adventszeit, besinnliche und erholsame Feiertage, sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr.

Euer Hessener Sportverein 1928 e.V.

Mitglieder des Hessener SV folgen dem Aufruf „130 Jahre Volksstimme bewegt Sachsen-Anhalt“

Vier Sportfreunde des Hessener SV folgten vor Kurzem dem Aufruf „130 Jahre Volksstimme bewegt Sachsen-Anhalt“. Für die Teilnahme an dieser Aktion entschied man sich für die Kategorie „Wandern“ und erhielt die Startnummern 36,39, 845 und 846 zugewiesen. Bei der Streckenauswahl war es den Teilnehmern wichtig, auf einer Reise in die Vergangenheit „Burgen & Schlösser“ der Harzregion zu entdecken und auf den Spuren der „Harzer Wandernadel“ unterwegs zu sein. Ausgangspunkt der 10 km langen Rundwanderung war der staatlich anerkannte Erholungsort Stecklenberg. Erstes Etappenziel war der Glockenstein, als Nr. 73 in das System der Harzer Wandernadel eingebunden und oberhalb des Wurmbachtales auf 507 m über NHN zu finden. Bis dahin waren 3,4 Kilometer zurückzulegen und 329 Höhenmeter zu überwinden. Namensgebend für den Granitblock ist dessen Form, die an eine Glocke erinnert. In unmittelbarer Nähe des Glockensteins ist eine Dennert-Tanne aufgestellt, die als Informationstafel Details zum Stein erläutert und allgemein auch zur Dokumentation anderer denkwürdiger Stätten im Harz verbreitet ist. Nach einer kurzen Trinkpause wurde der nächste Streckenabschnitt mit 3 Kilometern über die Wurmbachkaskaden zur Burgruine „Kleine Lauenburg“ und „Große Lauenburg“ zurückgelegt. Das obligatorische Teilnehmerfoto für die Wanderchronik und die Aktion der Volksstimme wurde am Fuße der „Kleinen Lauenburg“ aufgenommen.

Von links: Karen Lange, Axel Lange, Karsten Springer und Simone Ahrens.

2014 wurde in die ca. 17 Meter hohe Ruine ein Aussichtsturm hinein gebaut. Von seiner Plattform aus genießt man einen wunderbaren Ausblick auf den Ort Stecklenberg und das übrige nördliche Harzvorland. Die Burgruine Lauenburg ist als Harzer Geschichtsort „Burgen & Schlösser“ im gleichnamigen System der Harzer Wandernadel integriert und darüber hinaus als Stempelstelle Nr. 187 bekannt. Sehr eindrucksvoll fand das Quartett den Eingangsbereich zur „Großen Lauenburg“. Diesen bildet eine imposante Linde, die sich mit ihren starken Wurzeln beidseitig an den Mauern der Burgruine hält und den Zugang wie ein Bogen überspannt.

Anschließend machte sich die vierköpfige Gruppe auf den Weg zum 1,7 Kilometer entfernten Denkmal – Burgruine Stecklenburg. Das Begleitheft „Burgen & Schlösser“ und der Wanderpass zur Harzer Wandernadel konnten zum zweiten Mal an diesem Tag ergänzt werden. Karen und Axel Lange haben mit dem Besuch der Burgruinen Lauen- und Stecklenburg alle 32 besonderen Stempelstellen „Burgen & Schlösser“ erwandert. Simone Ahrens und Karsten Springer dürfen die Leistungsabzeichen „Harzer Wanderkönig“ erwerben. Die letzte Teilstrecke des Tages führte vom Burgberg ins Tal zurück nach Stecklenberg. Auf einer kleinen Erkundungstour durch den Ort Stecklenberg entdeckten die Wanderfreunde hinter der kleinen Kirche das Modell mit einer Rekonstruktion der Lauenburg im Maßstab 1:20. Bei der Besichtigung des Modells gewannen die Ausflügler den endgültigen Eindruck darüber, welche gewaltigen Ausmaße die Lauenburg einst hatte. Nach der zum Teil anstrengenden Wanderung rundete die Vierergruppe den Tag mit der Einkehr in die historische Gaststätte Bückemühle ab und schmiedete bereits die nächsten Wanderpläne für das Konzept der Harzer Wandernadel.

Der Hessener SV bringt „Farbe ins Spiel“

Vier talentierte Freunde des Hessener Sportverein 1928 e.V. und ganz viel Farbe: Vor kurzem wurde in 30 Arbeitseinsatzstunden eine schon länger ins Auge gefasste Idee zur Verschönerung der Anlage des Sportzentrums Hessen in die Tat umgesetzt. Eine Fertiggarage, lange Zeit in einem tristen Einheitsgrau zu sehen, erstrahlt nunmehr unter anderem mit dem Vereinslogo in den Hessener Farben „blau-gelb“.

Die übrige malerische Gestaltung der Fertiggarage und die Anlage selbst lassen für jeden Besucher den Rückschluss zu, dass im Hessener SV in den verschiedensten Bereichen aktiver Freizeitsport betrieben wird. So sind es derzeit 231 Mitglieder zwischen 7 und 87 Jahren, die sich in sechs verbandsgebundenen Sparten sportlich betätigen. Die Abteilung Fußball im Kinder-, Jugend- und Herrenbereich ist mit 105 Mitgliedern am stärksten vertreten. Darüber hinaus werden die Abteilungen Tennis, Kegeln, Wandern, Fitnessgymnastik und gesundheitsorientierte Funktionsgymnastik unterhalten. Ein weites Spektrum für Jung und Alt. Die Sektion Tischtennis hat ihre Arbeit bedauerlicher Weise vorübergehend einstellen müssen, hofft aber auf einen baldigen Wiedereinstieg.  

Auf dem Foto v. l.: Kathrin Polney, Vanessa Polney, Hans-Werner Goy sowie Roland Polney

Die Motivgestaltung und Malereien haben die Sportfreunde Roland Polney, seine Frau Kathrin, seine Tochter Vanessa sowie Tatjana Garve geschaffen. Ihnen wurde kürzlich nicht nur für die gelungene Aktion selbst, sondern auch für die Finanzierung des Projektes ein besonderes Dankeschön ausgesprochen und durch den Vereinsvorsitzenden Hans-Werner Goy ein Präsent überreicht.  

Corona-Virus versus Vereinsarbeit

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde des Hessener SV 1928 e.V.,

nach wie vor bestimmt das Corona-Virus unseren Alltag und schränkt unsere allgemeine Vereinsarbeit und unsere sportlichen Aktivitäten drastisch ein. Spiel- und Trainingsbetrieb sind seit mehreren Wochen auf Eis gelegt – eine Verbesserung dieser Situation zeichnet sich noch nicht ab.

Der Vorstand berät regelmäßig über die aktuelle Situation und hat nunmehr festgelegt, dass das traditionelle Sportwochenende und somit unsere 49. Woche des Sports vom 26. bis zum 28. Juni nicht stattfinden wird. Auch wenn weitere Lockerungen in Aussicht gestellt werden sollten, zeigen wir uns umsichtig und halten das Ausfallen dieser Veranstaltung für richtig, zumal es außerdem an der nötigen Zeit für alle erforderlichen Vorbereitungen fehlen würde.

Wir bitten euch um euer Verständnis, hoffen auf eine baldige Beendigung der bestehenden Verbote und eine zeitnahe Rückkehr in die Normalität, um alle sportlichen Aktivitäten wieder vollumfänglich aufnehmen zu können.

Bis dahin bleibt alle gesund.

Über weitere Entscheidungen des Vorstandes halten wir euch auf dem Laufenden.

Mit sportlichen Grüßen euer Hessener SV 1928 e.V.

Auf den Spuren Harzer „Burgen & Schlösser“

Seit Kurzem ist die Sektion Wandern des Hessener SV im Besitz des neues Themenheftes „Burgen & Schlösser“. Am zweiten Märzwochenende begaben sich neun Wanderfreunde des HSV bei strahlend blauem Himmel auf Entdeckungstour. Die Ziele der nunmehr 43. öffentlichen Wanderung und des allerersten Themenwandertages zum Sammeln der Stempel „Burgen & Schlösser“ waren die Wasserburg Zilly, die Huysburg, die Burg Schlanstedt, die Wasserburg Westerburg und das Schloss Hessen. Mit dem Stempel der Wasserburg Zilly wurde das Füllen des Themenheftes eröffnet. Während sich die Sportfreunde den ersten Eintrag sicherten, war es Karen Lange, die aus dem Begleitheft über die Geschichte der Wasserburg Zilly berichtete. An diesem Ort wurde das obligatorische Gruppenfoto für das Führen der Wanderchronik geschossen, bevor das Burggelände besichtigt wurde. Die zum Ort Dingelstedt gehörende Huysburg war das nächste Etappenziel, welches ausgehend vom Röderhofer Teich auf einem sieben Kilometer langen Rundweg erwandert wurde. Die Strecke führte unter anderem an der sagenumwobenen Daneilshöhle vorbei, die gegenwärtig der Standort einer Sonderstempelstelle für die Harzer Wandernadel ist. Deswegen machten sich Fassungslosigkeit und Unmut breit, als die Teilnehmer feststellen mussten, dass der Stempel entgegen der Kastenaufschrift offensichtlich doch als Souvenir entwendet wurde. Der Rastplatz vor der Daneilshöhle bot die Gelegenheit, ein ausgiebiges Frühstück aus der mitgeführten Rucksackverpflegung zu sich zunehmen. Während der Rast verständigten sich die Hessener Wanderfreunde darüber, das Service-Büro der Harzer Wandernadel über den Diebstahl des Stempels zu informieren. An der Huysburg angekommen, musste man wiederum ins Leere schauen. Auch aus diesem Kasten „Burgen & Schlösser“ wurde der Stempel gestohlen. Mittlerweile wissen die Hessener Wanderfreunde, dass es immer wieder zu „Plünderungen“ der Stempelkästen im gesamten Harzgebiet kommt und appellieren an die Vernunft der Sammler, die zum Teil von Sponsoren finanzierten Stempelstellen doch nach Möglichkeit nicht zum Objekt ihrer Begierde zu machen. Um die Mittagszeit erreichten die Ausflügler wiederum den Röderhofer Teich. Der in der Jagdhütte reservierte Tisch ließ nicht lange auf sich warten. Durst und Appetit wurden mit gut gekühlten Getränken und leckeren Speisen gestillt. Nach dem gemeinsamen Essen waren es die Burg Schlanstedt und die Wasserburg Westerburg die besichtigt wurden. Auch hier informierte Karen Lange über die Geschichte der Burganlagen. Beide Stempelstellen waren noch komplett mit Stempel und Stempelkissen ausgestattet, so dass das neue Themenheft um zwei weitere Stempel ergänzt werden konnte. Mit dem Besuch der Schlossanlage Hessen wurde der Thementag „Burgen & Schlösser“ am Nachmittag abgerundet und abschließend der vierte Tagesstempel ergänzt.

Am 14. März on Tour (von links): Karen Lange, Uschi Letsch, Karsten Springer, Britta Meyer, Thomas Burkert, Christiane Krolikowski, Waltraut Weidemeyer sowie Renate Balzer. (Foto: Simone Ahrens)