Unterwegs im Herzen des Harzes

Ausgangspunkt der 28. öffentlichen Wanderung des Hessener SV war kürzlich das beschauliche Harzdörfchen Königshütte. Neun Wanderfreunde aus Hessen, Veltheim, Görlitz, Potsdam und Wegeleben erwanderten den insgesamt 9,75 km langen aussichtsreichen Rundkurs Königshütter Wasserfall – Trogfurter Brücke – Ruine Königsburg – Königshütter Wasserfall. Die Wegstrecke nahm auf dem Parkplatz an der Eisenbahnbrücke in unmittelbarer Nähe des Königshütter Wasserfalls ihren Anfang.

Zunächst ging es in südlicher Richtung durch den Ort, bevor die Gruppe die Brücke „Am Katzenberg“ über die „Kalte Bode“ überquerte. Auf der Bodetalstraße führte der Weg nördlich entlang der Bode, die sich rechter Hand alsbald zur großen Wasserfläche der Überleitungssperre verbreitert. Das erste Etappenziel war die 18,2 Meter hohe Staumauer der Talsperre Königshütte als Bodeübergang unweit der einstigen Trogfurter Brücke. Links des Weges waren immer wieder Himbeeren eine willkommene Ergänzung zur mitgeführten Rucksackverpflegung. An der Sperrmauer angekommen, gab es eine von mehreren beeindruckenden Aussichten des Tages. Auf den See der Überleitungssperre zur Rechten und der Bode zur Linken. Auf der gegenüberliegenden Seite der Sperrmauer konnte der Wanderpass für die Harzer Wandernadel um den Stempel Nr. 42 ergänzt werden. Man nutzte diese Gelegenheit für eine kurze Zwischenrast, bevor man sich auf weichem Waldboden zwischen Nadelwald auf der einen und der Wasserlandschaft auf der anderen Seite zur nächsten Sehenswürdigkeit, der auf 460 m ü. NHN gelegenen Ruine Königsburg aufmachte. Ein traumhafter Ausblick hinunter auf Königshütte und in die Ferne entschädigte für den Anstieg, der bis dorthin zu bewältigen war. An der Ruine Königsburg konnte der Wanderpass wiederum ergänzt werden. Diesmal an der Stempelstelle Nr. 41. Ein weiteres kurzes Verweilen wurde genutzt, um ein Gruppenfoto für die Wanderchronik zu schießen. Wieder hinunter zum Hauptweg ging es links abbiegend weiter entlang der Bode, bis zu der Stelle, an der die Kalte und die Warme Bode zusammenfließen und danach gemeinsam die Überleitungssperre speisen. Die „Warme Bode“ überquerend erreichte die Wandergruppe den südlichen Ortsausgang von Königshütte und wanderte nochmals durch den Ort zum Königshütter Wasserfall zurück. Bei diesem künstlich in die Landschaft eingebetteten Wasserfall stürzt sich klares Quellwasser über einen Felsen und einem kleinen Vorsprung etwa 15 Meter in die Tiefe und fließt in die „Kalte Bode“. Oberhalb des Wasserfalls befindet sich die Stempelstelle Nr. 40, welche über einen schmalen steilen Pfad zum Aussichtspunkt erreicht werden kann. An dieser Stelle holten sich die Naturliebhaber für die Harzer Wandernadel den dritten und letzten Stempel des Tages. Danach fand die Wanderung am idyllisch gelegenen Rast- und Grillplatz am Fuße des Wasserfalls mit einem mehrstündigen Grillnachmittag einen gemütlichen Abschluss.

Unsere 46. Woche des Sports

Die Teilnehmer des offenen Tennisturnieres zum Auftakt der 46. Woche des Sports

Einen gelungenen Auftakt fand die vor kurzem veranstaltete Sportwoche des Hessener SV erstmalig mit der Austragung eines offenen Tennisturnieres im Sportzentrum Hessen. Zehn Teams meldeten im Doppel ihre Ansprüche auf den Sieg an. Die gemeldeten Mannschaften wurden über Losentscheid in 2 Gruppen eingeteilt. Im Spielmodus Jeder – gegen – Jeden ging es auf zwei Tennisplätzen hoch her. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen zeigten die Doppelpartner ihr Können und ließen es vor der Zuschauerkulisse so richtig krachen. Den Sieg in der Gruppe A sicherte sich das Doppel mit Sebastian von Klöden und Patrick Riesmeier. Auf Platz 2 spielten sich die Doppelpartner Enrico Brüchert und Tim Dehnert. Tobias Dankemeier und René Lichtner triumphierten in der Gruppe B. Zweitplatzierte in dieser Gruppe wurden André Dwornik und Axel Lange. Das Spiel um Platz 3 des Turnieres trugen die Doppel Brüchert/Dehnert und Dwornik/Lange aus. Sehr knapp mussten sich Enrico Brüchert und Tim Dehnert geschlagen geben. Somit sicherte sich das Doppel Dwornik/Lange das Treppchen auf Platz 3. In das Finale gingen die Teams Von Kloeden/Riesmeier und Dankemeier/Lichtner. Diese Partie konnte das Doppel Dankemeier/Lichtner für sich entscheiden und sicherte sich damit den Turniersieg. Zweitplatzierte des Turniers wurden somit die Doppelpartner Von Kloeden/Riesmeier. Auf der anschließenden Siegerehrung nahmen alle drei Teams die Glückwünsche und ausgeschriebenen Preisgelder entgegen. Tobias Dankemeier und René Lichtner spendeten das Preisgeld für die zukünftige Vereinsarbeit des Hessener SV. Großartigen Einsatz und Spielfreude zeigten auch die Doppel Inga Wloch und David Riffel, Peter Belger und André Drechsler, Simone Ahrens und Peggy Brasche, Sven Brunckhorst und Stefan Mühe, Kerstin Brüchert und Karen Lange sowie Regina Große und Susanne Wloch. Die Resonanz der Zuschauer war großartig. Mit dem ausgetragenen Tennisturnier wurde ein Volltreffer gelandet, so dass ein ähnliches Turnier auch im nächsten Jahr zum Programm der Sportwoche gehören wird. Schon während des Turniers stimmten sich Aktive und Zuschauer auf die anschließende Party ein. Bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert.

Der zweite Tag der Sportwoche begann mit einem Schnuppertenniskurs unter der Anleitung von Abteilungsleiter Bernd Ladde. Kinder und Jugendliche, die immer schon mal spielen wollten, wurden nach einer kurzen Einweisung und Aufwärmrunde mit Tennisschläger und Tennisball vertraut gemacht. Erste Vorhandschläge der Schnuppergruppe fanden bereits ihr Ziel. Der zweistündige Schnupperkurs wurde mit einem Kurzmatch abgeschlossen.

 Ebenfalls am Vormittag des zweiten Tages ließ die E-Jugend des Hessener SV das runde Leder rollen. Die gegnerische Gastmannschaft setzte sich aus den Reihen der Eltern der Hessener Nachwuchskicker zusammen. Mit 7:6 ging der Sieg knapp an die Fußballkünstler der E-Jugendmannschaft.

Der Nachmittag stand voll und ganz im Zeichen des Fußballs. Das traditionelle Turnier der Dorfmannschaften wurde ausgetragen. Insgesamt sechs Teams wetteiferten um den Pokal der Dorfmannschaften 2017. Mit dabei waren die Aue-Kicker, die Amazonen, die Fallsteinholzer, die Jungstars, die RB Deersheimer Straße sowie der TSV Amrum. Im Rundenturnier hieß es für jeweils 12 Spielminuten Jeder – gegen – Jeden. Den Turniersieg nach Punkten holten sich die Aue-Kicker und nahmen bei der Siegerehrung den Pokal entgegen. Auf Platz zwei kickte sich der TSV Amrum.

Die Jungstars landeten auf dem dritten Platz, gefolgt von den Teams RB Deersheimer Straße und Fallsteinholzer auf den Plätzen vier und fünf. Die immer gut gelaunten und besonders fairen Damenfußballerinnen der Amazonen mussten sich leider in jedem Spiel geschlagen geben und wurden als Sechstplatzierte der Turnierrunde bejubelt. Im Laufe der späteren Stunden wurde der Abend wiederum in geselliger Runde lange und ausdauernd gefeiert.

Nach zwei sportlich hoch hergehenden Tagen sammelten sich am Sonntag zum gemütlichen Ausklang mehr als 150 Einwohner aus verschiedenen Ortschaften im Sportzentrum Hessen, um das traditionelle Bürgerfrühstück zu genießen. Zu den Gästen des Hessener SV zählten am Abschlusstag die vom Vereinsvorstand geladenen Sponsoren, Kommunalvertreter, Ehrenmitglieder sowie Vertreter des MTV Watzum von 1894 e.V., mit dem der HSV langjährige freundschaftliche Beziehungen pflegt. In seiner Begrüßungsrede sprach der Vereinsvorsitzende Hans-Werner Goy allen die den Weg des Vereins begleiten und immer wieder hilfreich zur Seite stehen seinen Dank aus. Ohne diese großartige Unterstützung und Verbundenheit wären viele bedeutende Teile der Vereinsarbeit nicht möglich. Seinen Dank richtete er außerdem an alle Akteure, Besucher und ehrenamtliche Helfer, die die Tage der 46. Woche des Sports mit ihrem Einsatz attraktiv und erfolgreich gestalteten.

 

 

Unterwegs im Naturschutzgebiet „Kleiner Fallstein“

Die nunmehr 27. öffentliche Wanderung des Hessener SV mit einer Wegstrecke von 10 Kilometern führte die Wanderfreunde Marlies und Wilhelm Bekurts, Christiane Krolikowski sowie Karen Lange am 17. Juni in das Naturschutzgebiet „Kleiner Fallstein“ nahe Hoppenstedt. Entlang des Kalksteinbruches Hoppenstedt, einem Flächennaturdenkmal, führte die durch Wegweiser gekennzeichnete Wanderstrecke zunächst durch eine Streuobstwiese, später steil bergauf und danach hinein in eine Talsenke mit einem Weiher. An diesem kleinen Stillgewässer verweilten  die  Ausflügler und lauschten einem Froschkonzert. Aus der Talsenke heraus, vorbei an einer weidenden Schafherde, ging es daraufhin leicht ansteigend bis auf den Kammweg. Dort bot eine Schutzhütte die Möglichkeit, eine Rast einzulegen.

Klares, sonniges Wetter ermöglichte den Teilnehmern inmitten von Heidekrautwiesen und Birkenwäldchen einen herrlichen Blick über das Harzvorland bis zum Brockengipfel. Nach der Stärkung aus der mitgeführten Rucksackverpflegung ging es Richtung Rhodener Grenzturm, welcher mittels Turmschlüssel bestiegen werden konnte. Zum gleichen Zeitpunkt traf eine größere Wandergruppe aus Braunschweig am Grenzturm ein, die sich die ihnen bietende Gelegenheit den Turm zu besteigen, nutzten. Einen weiteren Streckenabschnitt schlug man danach in Richtung Ilse ein. Dieser führte vom ehemaligen Grenzweg über den Galgenberg und dem Hasenwinkelgrund zur Ortschaft Bühne. Auf dieser Wegstrecke stieß man auf ein steinernes Kunstwerk, welches eine Friedenstaube mit zwei sich umarmenden Menschen darstellt.

Die letzte Etappe des Rundwanderweges führte schließlich von Bühne  entlang der Ilse zurück zum Ausgangspunkt Hoppenstedt. Der Wandertag fand einen gelungenen Abschluss mit der Einkehr in die Waldgaststätte „Willeckes Lust“.

 

 

 

Auf zur 27. öffentlichen Wanderung

„Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen, nicht mit den Autoreifen.“

(Georges Duhamel, französischer Schriftsteller, 1884 – 1966)

Die 27. öffentliche Wanderung führt uns in das Gebiet des „Kleinen Fallstein“. Auf einem Rundwanderweg erkunden wir die nähere Umgebung des Ausflugziels „Willeckes Lust“. Wie immer sind uns alle großen und kleinen Freunde des Wanderns aus nah und fern herzlich willkommen.

Aufnahmegebühren, Beiträge und Spielgelder ab 01.01.18

Am 19. Mai 2017 fand die Jahreshauptversammlung des Hessener Sportverein 1928 e.V. statt. Der Vereinsvorstand setzte unter anderem den Beschlussvorschlag zur Erhöhung der Aufnahmegebühren, der Grundbeiträge sowie der Spielgelder auf die Tagesordnung. Die Mitglieder der beschlussfähigen Jahreshauptversammlung haben über den Beschlussvorschlag des Vorstandes beraten und einstimmig den Beschluss zur Erhöhung der Aufnahmegebühren, der Grundbeiträge sowie der Spielgelder gemäß Anlage 1 mit Inkrafttreten zum 01.01.2018 gefasst.

Aufnahmegebühren, Beiträge sowie Spielgelder sind bis zum 31.März des laufenden Kalenderjahres auf das Konto des Hessener Sportverein 1928 e.V. bei der Harzer Volksbank eG einzuzahlen.

IBAN: DE27 8006 3508 3500 4525 00 

 

 

 

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder des Hessener Sportverein 1928 e.V,

der Vorstand des Hessener Sportverein 1928 e.V. lädt euch hiermit zur

Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 19.05.17 um 19.00 Uhr in die Gaststätte „Am Sportzentrum“

recht herzlich ein.

Gegenstand der Jahreshauptversammlung ist folgende Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Eröffnung

  2. Bekanntgabe der Tagesordnung und Beschluss

  3. Geschäftsbericht des Vorstandes für 2016

  4. Berichte der Abteilungen für 2016

  5. Jahresbericht des Kassierers für 2016

  6. Bericht der Kassenprüfer

  7. Diskussion

  8. Beschlussfassungen

  • Genehmigung des Jahreskassenberichtes vom 01.01.16-31.12.16

  • Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr vom 01.01.16-31.12.16

  • Erhöhung der Aufnahmegebühren, Beiträge und Spielgelder

9.  Schlusswort

 

 

Unsere 4. traditionelle Karfreitagwanderung

Wilhelm Busch behauptete einst: „Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.“ Und, er hatte Recht. Die Knospen sprießen, prachtvolle Blüten und hellgrüne Blätter an den Bäumen treiben aus. Das konnte eine 13-köpfige Wandergruppe bei dem nunmehr 26. öffentlichen Streifzug des Hessener SV durch die Natur feststellen. Angenehme Temperaturen, Sonnenschein und eine leichte Brise begleiteten am Karfreitag die gut gelaunten Ausflügler. Mit im Gefolge der Wanderer aus Hessen, Veltheim, Osterwieck und Badeborn waren außerdem die Vierbeiner Nellie, Jimmy und Xanto.  

Die Teilnehmer der 4. traditionellen Karfreitagwanderunng v. l.: Christiane Krolikowski, Katrin Schumann, Karsten Springer, Mario Wascher, Simone Ahrens, Carmen Wascher, Kerstin Schober, Hündin Nellie, Norbert Schober, Karen Lange, Christiane Rackebrandt, Hans-Werner Goy, Klaus Czychon sowie Jagdhund Xanto. (Foto: Cordula Goy)

Die 4. traditionelle Karfreitagwanderung des HSV startete im Fallsteindorf Hessen und führte durch das Gebiet des „Großen Fallstein“ zum Osterwiecker Bismarckturm, den im Jahre 1904 fertiggestellten Aussichtspunkt am Rande dieses Höhenzuges.

Auf dem 7 km langen  Hinweg zum Bismarckturm wurden bis zum höchsten Punkt des Fallsteins mit 287 Meter über dem Meeresspiegel insgesamt 178 Höhenmeter überwunden. Für die geübten Wanderfreunde kein Problem. Faszinierend waren die ausgedehnten Bärlauchteppiche entlang der zum Teil verschlungenen Wanderpfade, die einen intensiven aromatischen Duft verströmten.

Am Fuße des Bismarckturmes legten die Wanderfreunde um die Mittagszeit eine einstündige Rast ein. Bei dieser stärkten sich die Teilnehmer aus der mitgeführten Rucksackverpflegung und tauschten Wissenswertes über den „Großen Fallstein“ aus. So erfuhr man zum Beispiel, dass die zahlreich vorhandenen Erdfälle, die durch das Einbrechen von natürlichen Hohlräumen im Untergrund entstanden sind, namensgebend für den Fallstein waren. Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um den 19,25 Meter hohen Bismarckturm zu ersteigen und wurden mit einem weitreichenden Blick über das nördliche Harzvorland bis hin zum Brocken belohnt.

Der Osterwiecker Bismarckturm ist einer von sechzehn, zwischen 1896 und 1931 errichteten, Bismarcktürmen auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts, von denen heute noch 15 Türme erhalten sind.

Nach der Rast ausreichend gestärkt und gut gelaunt machte sich die Wandergruppe auf den 9 km langen Rückweg nach Hessen. Dabei war man auf einigen neu fertig gestellten Wegen, welche alte Forstwege ersetzen, unterwegs. In Hessen angekommen, fand der Ausflug einen sehr gelungenen Abschluss mit einer Einkehr in die „Weinschenke Hessen“, der ältesten Gaststätte Sachsen-Anhalts.

Die Abteilung Wandern des HSV ist bereits mit der Organisation der nächsten  Wanderung beschäftigt. Die 27. öffentliche Wanderung wird am Sonnabend, dem 03. Juni stattfinden und die Teilnehmer auf einem Rundwanderweg  um das Ausflugsziel „Willeckes Lust“ mit anschließender Einkehr führen.

Wie immer sind uns alle Wanderfreunde aus nah und fern herzlich willkommen. Nähere Informationen erhalten Interessierte zum gegebenen Zeitpunkt u. a. auf dieser Internetseite.