Braunkohlwanderung im Dauerregen

6. traditionelle Braunkohlwanderung des Hessener SV (26.01.2019)

Grauer Himmel, dicke Wolken und teilweise starker Dauerregen waren die Begleiter am Tag der 6. öffentlichen Braunkohlwanderung des Hessener SV. Von den 30 am Treffpunkt erschienenen Teilnehmern aus Hessen und Veltheim, waren elf „Unerschrockene“ der Meinung, dass der Ausdruck „Schlechtwetter“ lediglich eine Ausrede ist, um sich – egal wo – zu verkriechen. Sie traten die Flucht nach vorn an und begaben sich dem Wetter zum Trotz statt auf die beabsichtigte sieben Kilometer lange Strecke Richtung Fallstein auf eine 3,75 Kilometer lange Runde um Hessen.

Die Wanderhungrigen v. l.: Christina Bekurts, Simone Ahrens, Kerstin Schober, Norbert Schober, Karen Lange, Petra Kloth, Renate Balzer, Waltraut Weidemeyer, Britta Meyer und Anneliese Bindseil

Derweil gingen die übrigen Teilnehmer im Sportzentrum sofort zum gemütlichen Teil über. Der am Fallsteinrand geplante Zwischenversorgungsstützpunkt wurde kurzerhand im Sportlerheim eingerichtet. Somit musste man sich nicht zwingend dem Regen aussetzen, um in den Genuss von den bereits vorbereiteten Heiß- und Kaltgetränken, leckeren Schmalzbroten, sauren Gurken oder selbstgebackenen Kuchen zu kommen. Um die Zeit bis zum gemeinsamen Mittagessen zu überbrücken, sorgte ein interessanter Lichtbildervortrag aus der Vergangenheit und Gegenwart Hessens für gute Unterhaltung.

Während im Sportlerheim die Stimmung stieg und kaum eine Menschenseele draußen unterwegs war, testeten die „Wanderhungrigen“ die Regenfestigkeit ihrer Ausrüstung. Mit Regenschirmen, Capes und wasserfestem Schuhwerk ausgestattet, war das Regenwetter eine willkommene Einladung, um die Natur mal von seiner nassen, unbehaglichen Seite kennenzulernen. Die Regenwanderung wurde von der Gruppe durchaus als schön empfunden, weil man ohne bis auf die Knochen durchnässt zu sein und darüber hinaus wohlbehalten und gut gelaunt nach 90 Minuten wieder im Sportlerheim eintraf.

Kurze Zeit später wurden das Braunkohlbuffet und die Desserts angerichtet, die sich alle Teilnehmenden schmecken ließen. Bis in die frühen Abendstunden saß man bei angeregten Gesprächen zusammen und verfolgte immer noch die interessante Bilderpräsentation.

Dass dieser Tag trotz der widrigen Umstände einen gelungenen Verlauf und einen ebensolchen Abschluss fand, ist den Organisatoren Cordula Goy, Karina Szech, Karen Lange, Dorothea und Werner Nahs sowie Hans-Werner Goy zu verdanken. An dieser Stelle daher an die Genannten ein Aufmunterndes: „Weiter so.“

Mit der traditionellen Karfreitagswanderung am 19. April wird die nächste, insgesamt 39. öffentliche Wanderung des Hessener SV stattfinden. Interessierte sind jetzt schon herzlich eingeladen. Nähere Informationen stellt der Verein zum gegebenen Zeitpunkt auf seiner Facebook-Seite und unter www.hessener-sv.de bereit.

Auf geht´s – in „Hessen bewegt sich was“!

Auch wenn wir erst zwischen den Jahren die Wandersaison 2018 zum Abschluss gebracht haben, hält uns nichts davon ab, die Wandersaison 2019 frühzeitig zu eröffnen. Daher laden wir alle Wanderfreunde herzlich ein, an unserer öffentlichen 6. Braunkohlwanderung teilzunehmen. Näheres könnt ihr unserer Einladung entnehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Unterwegs auf den Spuren der Liebe – 27. Dezember 2018

Genau an dem Tag als sich 13 Wanderfreunde des Hessener SV 1928 e. V. aus Hessen, Veltheim und Wegeleben unmittelbar nach dem Weihnachtfest entschlossen, den Liebesbankweg bei Goslar-Hahnenklee zu erkunden, zeigte sich das Wetter von seiner allerschönsten Seite. Kaum am Großparkplatz an der nordischen Gustav-Adolf-Stabkirche – dem Ausgangspunkt der Wanderung – angekommen, riss die Wolkendecke auf und es wurde ein sonniger Wintertag.

Die Teilnehmer der 37. öffentlichen Wanderung von links: Norbert Schober, Kerstin Schober, Thomas Burkert, Christiane Krolikowski, Karola Seifert, Karen Lange, Simone Ahrens, Hans-Werner Goy, Pia Freitag, Waltraut Weidemeyer, Karsten Springer, Renate Balzer und Christoph Goy in Begleitung von Hündin Nellie.

Die Organisatoren des HSV wählten diese Rundwanderung zum Saisonabschluss 2018, weil der Liebesbankweg kein Wanderweg wie jeder andere ist und darüber hinaus der erste Premiumwanderweg im Harz und in Niedersachsen war. Insgesamt 25 sehr individuelle hölzerne Liebesbänke – inhaltlich vom Kennenlernen des Paares, der „Rendezvous“-Bank bis zum 75. Hochzeitstag, der „Kronjuwelen Hochzeit“-Bank angeordnet – befinden sich auf dieser Route und waren namensgebend für diesen Wanderweg. Jede Bank ist an besonders beschaulichen Flecken, teils mit eindrucksvoller Aussicht, aufgestellt und steht jeweils für einen Abschnitt des gemeinsamen Lebensweges. Neben den einzigartigen Liebesbänken waren es zahlreiche andere Highlights, wie z.B. die Harz-Gondeln, die Partnerschaukel, die Ge(h)dicht-Steine, die Grumbacher Teiche, das Tor der Liebe und natürlich die herrliche Natur, sowie atemberaubende Aussichten hinunter auf die Ortschaft Hahnenklee, die diese Wanderung so abwechslungsreich gestalteten.

Der 7 Kilometer lange Rundwanderweg führte die Teilnehmer einmal rund um den Bocksberg. Beim Einstieg in den Liebesbankweg ergänzten die Teilnehmer ihre Wanderpässe für die Harzer Wandernadel um den gleichnamigen Sonderstempel. Eine erste kleine Pause legte die Gruppe am „Oberen Grumbacher Teich“ ein. Hier stärkte man sich mit Heißgetränken und allerlei Leckerem aus der mitgeführten Rucksackverpflegung.

Um die nahegelegene Stempelstelle 125 „Schalker Turm“ und die Pötzschner Hütte zu erreichen, verließen die Wanderfreunde zwischenzeitlich den Liebesbankweg. Dieser stetig ansteigende Umweg zahlte sich jedoch aus und wurde selbst von drei Wanderfreundinnen, welche bereits das 70. Lebensjahr überschritten haben, mit Bravour gemeistert.

Einige der Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um den etwa 10,5 m hohen Schalker Aussichtsturm zu ersteigen. Sie wurden mit einem prächtigen Ausblick bis hinauf zum Brockengipfel belohnt.

Wieder zurück in Richtung Liebesbankweg unterwegs, war der Bocksberg bei nicht allzu anstrengender Steigung auf 727 m ü. NHN das nächste Etappenziel. Liebe geht durch den Magen und das Wandern macht hungrig, daher bot das Einkehren in die Bocksberg-Hütte die Möglichkeit, sich in gemütlicher Runde aufzuwärmen und ein weiteres Mal zu stärken. Der knapp 2,5 km lange Rückweg vom Bocksberg hinunter zum Ausgangspunkt der Wanderung führte u. a. an der Liebesbank/Hochzeitbank mit der Stempelstelle Nr. 112 vorbei. Der Wanderpass konnte somit um den dritten Tagesstempel ergänzt werden. Nach insgesamt 11,8 Kilometern endete die 37. öffentliche Wanderung. Noch bevor man die letzte Tagesstempelstelle Nr. 91 „Weltkulturerbe Rammelsberg“ aufsuchte und die Heimfahrt antrat, gab es den Hinweis darauf, dass die Wandersaison 2019 mit der traditionellen Braunkohlwanderung am 26. Januar eröffnet wird. 

 

 

Auf zur Wanderung zwischen den Jahren

Liegt die Weihnachtsgans noch schwer im Magen,
dann traut euch in die Natur raus wagen.
Über Stock und Stein, auch über Steg,
erkunden wir den Liebesbankweg.

Seid mit dabei, wenn wir am 27. Dezember den Bocksberg bei Goslar-Hahnenklee umwandern und den Liebesbankweg entdecken. Wir freuen uns auf euch. Gäste sind uns wie immer herzlich willkommen.

Bis dahin allen eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten.

Wanderfreunde des HSV starten in den Herbst

Genau eine Woche nach dem Beginn des kalendarischen Herbstanfanges veranstaltete der Hessener SV am 30. Septemer bei strahlendem Sonnenschein seine 36. öffentliche Wanderung. Alexisbad im Selketal, als Stadtteil von Harzgerode, war für zehn Wanderfreunde aus Hessen, Veltheim und Wegeleben der Ausgangs- und Endpunkt zum Erwandern eines zwölf Kilometer langen Streckenabschnittes des Selketal-Stieges, der die Orte Stiege und Quedlinburg auf einer Gesamtlänge von 75,5 Kilometer miteinander verbindet. Einmal mehr war es die Hündin Nellie, die gemeinsam mit der Wandergruppe unterwegs war.

Der erste Streckenabschnitt führte über einen Serpentinenweg hinauf zum Habichtstein hoch über Alexisbad. In der Zeit von 1845 bis 1846 wurde an diesem Ort ein Denkmal errichtet, das im Volksmund als Verlobungsurne bezeichnet wird. Die Teilnehmer legten an dieser Stelle eine kurze Pause ein, um ihren Wanderbüchern den Stempel Nr. 177 für die Harzer Wandernadel hinzuzufügen. Über den danach weiterführenden Klippenweg ging es auf verschlungenen Pfaden zu den Aussichtspunkten Friedensdenkmal und Luisentempel. Am Friedensdenkmal wurde das obligatorische Foto für die Wanderchronik aufgenommen.

Die Teilnehmer der Wanderung v. l.: Kerstin Schober, Christiane Krolikowski, Thomas Burkert, Carmen Wascher, Mario Wascher, Karsten Springer, Karen Lange. Norbert Schober, Hans-Werner Goy und Hündin Nelli (Foto: Simone Ahrens)

 

Eine Parkbank mit einer malerischen Aussicht auf den beginnenden Herbst bot die Gelegenheit für eine kurze Verschnaufpause. Dem Weg auf dem Bergrücken folgend, tauchte kurze Zeit später mitten im Wald ein Monopteros, ein Rundtempel mit Säulenkranz, auf. Man war am Luisentempel, benannt nach Luise von Anhalt-Bernburg, angekommen. Erbaut im Jahr 1823, stürzte der Tempel 1987 ein. 1992 erfolgten die Restaurierung und der Wiederaufbau am ursprünglichen Standort. Mit dem Luisentempel gewann die Stadt Harzgerode 2008 den Naturparkwettbewerb „Denkmäler als Wanderziele.“

Auf der nächsten Etappe war die Gruppe auf dem Pionierweg unterwegs. Auf diesem Teilstück des Selketal-Stieges durchbrach im Jahr 1900 ein Magdeburger Pionierbataillon eine Felsformation und schuf einen abenteuerlichen Tunnel. Einige der Wanderfreunde konnten den sogenannten „Pioniertunnel“ nur in leicht gebückter Haltung durchqueren. Alsbald kam der Glockenturm der Köthener Hütte ins Blickfeld. Dieses idyllische Fleckchen bot nochmals einen grandiosen Blick ins Selketal. Hier verweilte man ausgiebig, um sich aus der mitgeführten Rucksackverpflegung zu stärken und die nächste Wanderung zu planen. An der Köthener Hütte konnte der Wanderpass zum zweiten Mal ergänzt werden. Diesmal an der Stempelstelle Nr. 195. Von dort aus ging der Streifzug über die Selke, einem Zufluss der Bode, zum Selkewasserfall. Danach war es noch ein Anstieg, den die Naturliebhaber bewältigen mussten, um zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückzukehren.

Immer noch nicht wandermüde, waren es die Stempelstellen Nr. 179 – IV. Friedrichshammer und Nr. 183 – Försterblick, welche die Ausflügler erkundeten und zum Abschluss ihrer Tageswanderung in ihren Wanderpässen vermerkten.


Die 37. öffentliche Wanderung des HSV wird am 27. Dezember stattfinden und die Teilnehmer auf den sieben Kilometer langen Liebesbankweg führen. Wie immer sind dann alle Wanderfreunde aus nah und fern herzlich willkommen. Nähere Informationen erhalten Interessierte zum gegebenen Zeitpunkt auf dieser Seite.

7. Peter-Meyer-Gedenkturnier

Wieder einmal ein gelungener Saisonabschluss!

Am zweiten Septemberwochenende veranstaltete die Abteilung Tennis des Hessener Sportverein 1928 e.V. das traditionelle Peter-Meyer-Gedenkturnier. Die inzwischen 7. Auflage des Turnieres war ein weiteres Mal eine großartige Veranstaltung und wurde somit zu einem gelungenen Highlight zum Abschluss der Saison 2017/2018. Bei herrlichem Spätsommerwetter hatten sich 6 Spielerinnen und 7 Spieler aus Hessen, Badersleben, Veltheim, Rohrsheim, Darlingerode, Silstedt, Wernigerode und sogar aus Bremen im Sportzentrum Hessen eingefunden, um das Peter-Meyer-Gedenkturnier zu gestalten.

Pünktlich um 14.00 Uhr eröffnete der Abteilungsleiter Bernd Ladde das Turnier. Er begrüßte die teilnehmenden Spielerinnen und Spieler, den Vorsitzenden des Hessener SV, Hans-Werner Goy und das langjährige Tennismitglied Hans-Georg Birla, der sich durch seine anerkannten Leistungen um die Gründung und den Aufbau des Tennissports in Hessen eindrucksvoll verdient gemacht hat.

Einige der Turnierteilnehmer, die sich zum Gruppenfoto aufstellten. (Foto: Hessener Sportverein)

Die Wettkampfleitung lag an diesem Tag in den bewährten Händen von Axel Lange, der durch Joachim Roloff tatkräftig unterstützt wurde. Das Turnier wurde auf zwei Plätzen als Mixed-Konkurrenz im Tie-Break-Modus ausgetragen. Nach jedem Spiel wechselten die Doppelpartner. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen somit ohne vorzeitig ausscheiden zu müssen sieben Mal zum Einsatz und waren über den gesamten Turnierverlauf in das Spielgeschehen einbezogen. Es ging nicht um die Vergabe eines Turniersieges. Ergebnisse spielten eine untergeordnete Rolle. Siege oder Niederlagen waren nebensächlich. All das tat der Spielfreude und dem sportlichen Ehrgeiz der Spieler jedoch keinen Abbruch. Ohne Erfolgsdruck boten die Akteure tolles Tennis und zeigten sehr gute und raffinierte Ballwechsel, die sie manchmal selbst überraschten. Es entwickelten sich dabei immer wieder hartumkämpfte und spannende, oftmals aber auch amüsante Begegnungen. Hauptanliegen des Freundschaftsturnieres war es, den im Jahr 2011 plötzlich verstorbenen Hessener Tennisspieler Peter Meyer ein ehrendes Andenken zu bewahren. Darüber hinaus standen der sportliche Stellenwert, das Knüpfen und Vertiefen von vereinsübergreifenden Banden, der Spaß und die Freude am gemeinsamen Miteinander und die Geselligkeit im Mittelpunkt. Nachdem das letzte Mixed-Doppel gespielt war, ließen sich die Turnierteilnehmer in geselliger Runde Leckeres vom Grill und selbstgemachte Salate schmecken. Bis in die frühen Morgenstunden des Folgetages wurde gefeiert und nicht nur über Tennis gefachsimpelt. Ein toller Turniertag endete mit dem Versprechen, den sportlichen Vergleich auch im nächsten Jahr fortzusetzen.

 

Besuch der Fallstein-Destillerie

 

Auf dem Foto v. l.: Christiane Rackebrandt, Kerstin Schober, Axel Lange, Karen Lange, Thomas Burkert und Christiane Krolikowski (Foto: Norbert Schober)

Vor kurzem unternahmen Wanderfreunde aus Hessen, Osterwieck und Wegeleben im Rahmen der 35. öffentlichen Wanderung einen Ausflug der ganz besonderen Art. Diesmal ging es nicht um das Erwandern von Stempelstellen für den Wanderpass der Harzer Wandernadel, sondern um die Besichtigung der „Fallstein-Destillerie“ in Rohrsheim. Simone Ahrens vom Hessener SV organisierte den Besuch in der Brennerei, die ihre Pforten in der Zeit von April bis Dezember monatlich einmal und zwar jeweils am zweiten Sonntag des Monats zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr öffnet.

Mit geschulterten Rucksäcken machten sich sieben wissbegierige Ausflügler in Begleitung der Hündin Nellie durch die abgeerntete Feldflur auf den vier Kilometer langen Weg in das benachbarte Rohrsheim. Auf dem idyllischen, denkmalgeschützten Vierseitenhof der „Fallstein-Destillerie“ angekommen, wurden die Besucher von Herrn Hans-Günter Demmel freundlich in Empfang genommen und begrüßt. Anschließend ging es mit Herrn Demmel auf einen dreistündigen Rundgang durch die Manufaktur, das Museum und die geschichtsträchtigen Kellerräume.

Zuallererst bekamen die Teilnehmer viel Interessantes zur Geschichte des Biobetriebes zu hören, in dem alle Produktionsprozesse gänzlich in den Händen der Familie Demmel und deren Mitarbeiter liegen. Es folgte eine beeindruckende Führung durch die Brennerei mit vielen Informationen darüber, welche Produkte verarbeitet, wie sie angebaut, gepflanzt, gepflegt, geerntet und verlesen werden. So erfuhren die Gäste, dass Destillate wie Whiskey, Gin und Obstbrände, sowie Liköre, aber auch Fruchtaufstriche und hochwertige Speiseöle in der Manufaktur hergestellt und weltweit vertrieben werden. Anschaulich bekamen die Teilnehmer den Produktionsprozess, sowie die Funktionsweise der Destille – Brennapparatur – beschrieben. Bemerkenswert waren die ausführlichen Kommentare und Antworten auf die zahlreichen Fragen der Manufakturbesucher.

Den Worten folgten Taten. Es wurden anschließend erlesene Liköre, edle Obstbrände, Gin und prämierter Whiskey verkostet. Während der Verkostung entwickelten sich anregende Gespräche, die immer wieder von einigen „Aaah´s“, „Oooh´s“ und „Mmmh´s“ begleitet wurden. Noch während der Verkostung wurde von allen Teilnehmern ein eindeutiges Urteil gefällt. Es war richtig, sich die Zeit zunehmen, um die Bio-Manufaktur der Familie Demmel in Rohrsheim kennenzulernen. Die herzliche Gastfreundschaft, die Besichtigung und das gesellige Genießen wurden zu einem unvergesslichen Erlebnis. Fazit: Ein ausgedehnter Besuch der „Fallstein-Destillerie“ lohnt sich allemal.