Im September 1993 fasste der Hessener Sportverein 1928 e.V. den Gedanken, mit der Errichtung einer Tennisanlage die Freizeitmöglichkeiten zu erweitern und damit das Sportangebot attraktiver zu gestalten.

Der Gedanke verfestigte sich so sehr, dass schon im darauffolgenden Jahr mit den Maßnahmen zum Bau von 2 Tennisplätzen begonnen wurde. Die maßgeblichen Männer der ersten Stunde waren Gerrit Achilles, Klaus Bogoslaw, Jens Brennecke, Enrico Kretschmar, Axel Lange, Andreas Runewitz, Detlef Schönfeld und Frank Werner, die mit einer Darlehensaufnahme und einer persönlichen Bürgschaft über 60.000,- DM die erforderliche Gesamtinvestitionssumme von ca 150.000,- DM sicher stellten. Vom Landessportbund wurden damals Fördermittel in Höhe von 35.000,- DM bewilligt. Die Gemeinde Hessen beteiligte sich an dem Vorhaben mit 30.000,- DM. Vereinseigene Mittel wurden in Höhe von 14.000,00 DM aufgebracht. Die Eigenleistungen der Vereinsmitglieder wurden auf 7.000,00 DM beziffert.
Am 20. August 1994 wurde die Tennisanlage feierlich eingeweiht. 53 Mitglieder hoben zu diesem Zeitpunkt die Abteilung Tennis des Hessener SV aus der Taufe. Gegenwärtig sind es 29 Mitglieder, die sich dem Tennissport verschrieben haben und sowohl im Männer- als auch im Frauenbereich im Punktspielbetrieb der Bereichsliga unterwegs sind.
Fast auf den Tag genau, wie zur Eröffnung vor 25 Jahren, veranstaltete die Abteilung Tennis am 24. August ihre Jubiläumsfeier „ 25 Jahre Tennis“ im Hessener Sportverein 1928 e.V.. Vierundfünfzig Einladungen wurden zu dieser Veranstaltung ausgesprochen. Nur wenigen war es nicht möglich, der Einladung zu folgen, so dass der amtierende Abteilungsleiter Bernd Ladde bei seiner Eröffnungsrede zahlreiche Gäste, darunter u. a. Vertreter des Tennisverbandes Sachsen-Anhalt, die Bürgermeisterin der Stadt Osterwieck Frau Ingeborg Wagenführ, den Ortsbürgermeister der Gemeinde Hessen Klaus Bogoslaw, den Vorsitzenden des Hessener SV Hans-Werner Goy, langjährige Sponsoren und Vertreter zweier befreundeter Tennisclubs begrüßen konnte.
In den Anfangszeiten war es Enrico Kretschmar, der die Geschicke des Tennissports in die Hände nahm und lange Zeit als Abteilungsleiter fungierte. Er berichtete über die Anfangsgeschichte und umriss die Ereignisse während seiner aktiven Zeit in der Abteilung.
Die Glückwünsche des Hessener Sportverein überbrachte der Vereinsvorsitzende Hans-Werner Goy. Er hob dabei das Engagement der Mitglieder hervor und überreichte zur Verwirklichung zukünftiger Zielsetzungen einen symbolischen Scheck. Der Ortsbürgermeister Klaus Bogoslaw übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde Hessen. Er selbst leitete die Geburtsstunde der Abteilung Tennis mit ein und begleitete deren Beginn. Seinen herzlichen Dank und seine uneingeschränkte Anerkennung richtete er an alle Abteilungsmitglieder, die sich für die weitere Zukunft des Tennissports einsetzen. Den Reigen der offiziellen Gratulanten schloss die Bürgermeisterin der Stadt Osterwieck, Frau Ingeborg Wagenführ. Sie würdigte mit Ihren Worten die vielfältigen Aktivitäten des Hessener SV, insbesondere an diesem Tag die Arbeit der Abteilung Tennis und brachte Ihre grundsätzliche Wertschätzung für die Vereinsarbeit und das Ehrenamt zum Ausdruck. Im Namen der Stadt Osterwieck bedachte sie die Jubilare ebenfalls mit einer finanziellen Zuwendung für eine weitere erfolgreiche Abteilungsarbeit.
Im Anschluss an die Gratulationen eröffnete Bernd Ladde das vorbereitete Kaffee- und Kuchenbuffet. Während sich die geladenen Gäste Kaffee und Kuchen schmecken ließen, war es der Sportfreund Hans-Georg Birla, der im Rahmen der Jubiläumsfeier die Vorbereitungen zum Start des 8. Peter-Meyer-Gedenkturnieres traf. Insgesamt gingen zu Ehren des viel zu früh verstorbenen Hessener Tennisspielers Peter Meyer erstmals 12 Doppelpaarungen an den Start.

Nicht nur Spielerinnen und Spieler aus Hessen hatten sich für die Teilnahme an diesem Turnier eintragen lassen. Auch Tennisfreunde aus Krosigk, Darlingerode, Silstedt, Wernigerode, Badersleben, Veltheim und Osterwieck reisten an, um das Peter-Meyer-Gedenkturnier mitzugestalten. In drei Gruppen wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen wurde von den Akteuren tolles Tennis geboten. Die zuschauenden Gäste bekamen immer wieder tolle und raffinierte Ballwechsel zu sehen. Die Begegnungen waren zum Teil hart umkämpft, allesamt spannend und oftmals auch sehr amüsant. Bisher waren Siege und Niederlagen in den Gedenkturnieren der Vorjahre zweitrangig. Nicht so in diesem Jahr. Diesmal ging es um Gold, Silber und Bronze. Nach vierstündiger Spielzeit standen die Gewinner der Pokale und Urkunden fest. Platz drei sicherte sich das Doppel Heinrichs/Zametschnik. Auf den Silberrang spielten sich Dreier/Wloch. Der goldene Pokal wurde dem Siegerdoppel Hohmann/Goy überreicht.








